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Kreuzband Kreuzband

Kreuzbandriss - Diagnose | OP und Rehabilitation beim Kreuzbandspezialisten in Wien Dr. Brandl

Der Riss (Ruptur) des vorderen Kreuzbandes stellt eine schwere und langwierige Verletzungen dar, die sehr häufig Sportler betrifft. Die Betreuung muss individuell erfolgen, sowohl wenn eine konservative oder auch operative Therapie nötig ist. Dank moderner Verfahren (OP und Physiotherapie) lässt sich die Funktion des Kniegelenks in der Regel wieder voll zurückgewinnen. 

Hohe OP-Fallzahl, internationale Ausbildung und wissenschaftliches Engagement - Dr. Brandl ist zertifizierter Spezialist bei Kreuzband Verletzungen in Wien und ihr Ansprechpartner, wenn es um Operation, Rehabilitation und Rückkehr zum Sport (return-to-sport) beim vorderen Kreuzbandriss geht:

Wie entsteht ein Kreuzbandriss?

Ein vorderer Kreuzbandriss entsteht meist durch ein Verdrehtrauma des Kniegelenks, oft bei fixiertem Fuß und Rotation – ein typisches Muster im Fußball oder Skifahren. Auch schnelle Stopps, Sprünge oder scheinbar „banale“ Verdrehungen können zum Riss führen. Häufig bestehen zusätzliche Meniskusverletzungen oder sie entwickeln sich später durch die Instabilität. Daher wird in vielen Fällen eine operative Versorgung empfohlen.

Wie bemerkt man ein gerissenes Kreuzband?

Bei der Verletzung wird manchmal ein Schnappen oder Reißen wahrgenommen (nicht immer!), gefolgt von Instabilität oder Wegknicken. Es entwickelt sich in der Folge meist eine Schwellung mit Bewegungseinschränkung, manchmal fühlt sich das Knie aber einfach nur instabil an. Nach Abklingen der Akutsymptome bessern sich Schmerzen und Beweglichkeit zwar, doch die eigentliche Problematik ist die langfristige Instabilität. Diese kann zu erneuten Subluxationen und weiteren Schäden am Meniskus oder Knorpel führen. Deshalb ist eine objektive fachärztliche Überprüfung durch einen erfahrenen Kniespezialisten unerlässlich, um die Situation richtig einzuschätzen. 

Nicht jeder Kreuzbandriss muss operiert werden, in vielen Fällen ist die OP aber wichtig und die bessere Option, um die Gefahr von Folgeschäden zu verringern.

Konservative Therapie bei Kreuzbandriss – ist eine Heilung ohne OP möglich?

In einzelnen Fällen kann eine nicht-operative Behandlung erfolgreich sein, etwa wenn das Band günstig vernarbt und kaum Instabilität verbleibt. Zwingend notwendig sind dann intensive Physiotherapie, regelmäßige ärztliche Kontrolle und unterstützende Maßnahmen wie Eigenplasma/PRP- oder eventuell auch Stammzelleninjektionen. Dennoch bleibt häufig eine gewisse Restinstabilität bestehen, die langfristig Meniskusschäden begünstigt. Bei jungen oder sportlich aktiven Patient:innen oder bei kombinierten Verletzungen wird daher meist klar zur Operation geraten. Auch bei älteren, aktiven Personen bieten moderne minimal-invasive Techniken ausgezeichnete Ergebnisse und erhalten die Funktion des Kniegelenks. Dennoch gibt es auch Patienten, die trotz gerissenem Kreuzband ein aktives Leben führen können und im Alltag nicht wesentlich eingeschränkt sind. 

Operative Behandlungsmöglichkeiten

Wie wird ein Kreuzbandriss operiert und welche OP Methoden gibt es? Dr. Georg Brandl ist auf Kreuzbandchirurgie spezialisiert und beherrscht das gesamte Spektrum moderner arthroskopischer Techniken:

Sie finden hier detaillierte Informationen zu den einzelnen Therapie- und Transplantatoptionen beim Kreuzbandriss:

Kreuzbandnaht / Refixation mit Internal Brace

Bei frischen Abrissen nahe des Ansatzes kann das Band arthroskopisch refixiert und mithilfe eines „internal brace“ geschient werden. Diese minimal-invasive Methode erhält das eigene Kreuzband und ist für geeignete Patient:innen eine gute Option.

Kreuzbandrekonstruktion mit körpereigener Sehne

In den meisten Fällen wird das Kreuzband durch eine körpereigene Sehne ersetzt. Geeignete Transplantate sind:

  • Patellarsehne (BTB) – der langjährige Goldstandard besonders für Leistungssportler
  • Hamstring-Sehnen (Semitendinosussehne) – schonende Entnahme, minimal-invasive Technik.
  • Quadrizepssehne – Gute Stabilität bei sehr geringer Entnahmemorbidität (=Schmerzen an der Entnahmestelle). Dr. Brandl nutzt diese moderne Technik häufig, mit hervorragenden Ergebnissen. 

Spendersehnen (Allografts): Allografts eignen sich besonders für Revisionen oder bei Verletzungen mehrerer Bänder im Kniegelenk. 

Mehr dazu weiter unten ->

All inside Schema edited

Kann ein gerissenes Kreuzband genäht werden?

In manchen Fällen ist es möglich das gerissene Kreuzband wieder an seinem Ansatz zu befestigen ohne es ersetzen müssen. Bei frischen Abrissen nahe des Ansatzes kann das Band arthroskopisch refixiert und mithilfe eines „internal brace“ (spezielles, extrem reißfestes Nahtmaterial) geschient werden. Diese minimal-invasive Methode erhält das eigene Kreuzband und ist für geeignete Patient:innen eine gute Option.

Details zur OP Technik finden Sie hier:

Wenn das Kreuzband an seinem (Oberschenkel-) Ansatz reißt und die Fasern weitgehend intakt geblieben sind, ist es möglich das Band mit Hilfe spezieller arthroskopischer Instrumente zu refixieren - sog. Kreuzbandrefixation. Wichtig ist eine möglichst rasche MRT Untersuchung nach Verletzung, da diese OP Methode nur in den ersten Wochen (bis zu 6 Wochen) durchführbar ist.

Der grundsätzliche Vorteil dieser minimal-invasiven OP Methode liegt im Erhalt des eigenen Kreuzbandes. Es ist bekannt, dass dadurch die "Propriozeption" - dh. die "Gelenkwahrnehmung" vollständig erhalten bleibt, bzw. nicht neu erlernt werden muss. Außerdem ist es nicht nötig ein Transplantat, also eine Ersatzsehne für das Kreuzband zu entnehmen, wodurch die Rehabilitation deutlich abgekürzt ist. 

Bei der Operation wird das gerissenen Band mit mehreren sehr stabilen Nähten umschlungen und schließlich mit einem Fadenanker und einem extrem reißfesten Suture-Tape (2mm) als innere Schienung (engl. internal brace) am Oberschenkelknochen refixiert. Das "internal brace" verhindert ein vorzeitiges Auslockern des angenähten Kreuzbandes bis zur vollständigen Heilung nach ca. 6 Monaten.

Dennoch ist diese Operationsmethode nicht für alle Patienten geeignet. Insbesondere junge (unter 25 Jahre) und sehr sportliche Patient:innen sind weniger gut geeignet, da es laut Studien häufiger zu neuerlichen Kreuzbandverletzungen kommen kann. 

Bei Verletzungen, wo das Kreuzband stark aufgefasert ist, kann eine Refixation ebenfalls nicht durchgeführt werden, da es für eine Naht ungeeignet ist.

Im Rahmen der Begutachtung in der Praxis kann - vor allem auch anhand der MRT- Bilder - klar festgestellt werden, ob diese Operationsmethode für Sie möglich ist. 

Welches Transplantat eignet sich am besten als Ersatz des gerissenen Kreuzbandes?

Die Wahl der Sehne die das vordere Kreuzband ersetzen soll ist entscheidend und wird heutzutage von Person zu Person unterschiedlich bestimmt (individuelle Transplantatwahl). 

Ein Profisportler benötigt andere Voraussetzungen als ein "weekend warrior", worauf bei der Planung der Kreuzbandplastik (Rekonstruktion des Kreuzbandes) eingegangen wird. 

Dank jahrelange Erfahrung kann Ihnen Dr. Brandl sämtliche Optionen anbieten um das gewünschte OP-Ergebnis zu erreichen und sämtliche Aktivitäten wieder ausüben zu können. 

Wir beraten Sie gerne! Hier erfahren Sie mehr:

BOB-Technik (Patellasehne BTB, bone-on-bone (BOB)

Diese Technik wurde von Dr. Brandl entwickelt und stellt eine schonende Variante der "klassischen" Patellasehnen-Kreuzband-OP dar. Durch die direkte Knochenheilung ("bone-on-bone") ohne zusätzliche Schraubenfixation kommt es zu einer raschen Einheilung ohne Fremdmaterialen im Knochen. Diese Technik wird vorallem bei Sportlern mit starker Rotationsbelastung (z.B. Fußball) mit sehr guten Resultaten angewendet. Durch die Auffüllung der Entnahmestellen wird das Risiko des vorderen Knieschmerzes postoperativ (sog. donor site morbidity = Schmerz im Bereich der Entnahmstelle) deutlich gesenkt.

Spezielle Situation: Kreuzbandriss beim Kind und Jugendlichen

Bei jungen Sportler:innen kommt es zunehmend zu Kreuzbandrissen. Da instabile Knie im Jugendalter schwere Folgeschäden verursachen können, sind moderne, wachstumsfugenschonende Verfahren entscheidend. Dr. Brandl führt diese hochspezialisierten Techniken regelmäßig durch.

Individueller Kreuzbandersatz

Dr. Brandl legt großen Wert auf ein maßgeschneidertes Behandlungskonzept. Faktoren wie Alter, Sportart, Meniskussituation und Beinachse (sog. tibialer Slope) werden berücksichtigt, um das ideale Transplantat und die optimale Technik auszuwählen. So kann das Risiko einer erneuten Verletzung minimiert und eine schnelle und vorallem sichere Rückkehr zum Sport ermöglicht werden.

Rehabilitation nach Kreuzbandriss

Das Team des OZD-OrthoZentrum Döbling legt großen Wert auf eine strukturierte Rehabilitation nach Kreuzbandriss oder Kreuzband OP. Dank moderner Ausstattung und großer Erfahrung in Bezug auf die optimale Rehabilitation nach Kreuzbandverletzung können wir Ihnen beste Voraussetzungen bieten, um nach dieser Knieverletzung wieder voll fit zu werden. 

Mögliche Langzeitfolgen

Ein unbehandelter Kreuzbandriss führt durch mechanische Instabilität zu einer Überbelastung von Innenband, Meniskus und Knorpel. Häufig treten sekundäre Meniskusrisse und langfristig Arthrose auf. Auch nach erfolgreicher Therapie besteht ein gering erhöhtes Arthroserisiko, das jedoch durch moderne Operationstechniken und frühzeitige Meniskusrekonstruktionen deutlich reduziert werden kann.

Unser Spezialist für Kreuzbandrisse

Dr Georg Brandl

Dr. Georg Brandl, Facharzt für Orthopädie, orthopädische Chirurgie und Traumatologie

Gründer und Leiter OZD - OrthoZentrum Döbling

Kniespezialist und Kreuzbandspezialist

Sportorthopädie

+43 660 9137181 

office@ozd.wien

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